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Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts

Werner Grünzweig (Hg.)
Artur Schnabel.

Bericht über das Internationale Artur-Schnabel-Symposion 2001
= Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts Bd. 6/1.

Artur Schnabel wurde am 17. April 1882 in Lipnik im schlesischen Teil Österreichs geboren und wuchs in Wien auf. Von 1891 bis 1897 studierte er bei Theodor Leschetizky Klavier. Sechzehnjährig siedelte er nach Berlin über und begann seine Karriere als Konzertpianist. Ab 1900 veröffentlichten die Verlage Dreililien und Simrock erste Kompositionen von ihm. Um 1914 orientierte er sich unter dem Einfluß Arnold Schönbergs stilistisch neu. Nach seiner Emigration 1933 hielt er sich zunächst in England und Italien auf, bevor er 1939 in die USA einwanderte, deren Staatsbürgerschaft er 1944 erhielt. 1946 kehrte er auf die europäischen Konzertpodien zurück. Er starb am 15. August 1951 in Axenstein in der Schweiz.

In diesem Buch beschäftigen sich Musiker und Musikwissenschaftler aus Europa und Nordamerika nicht nur mit der Lebensleistung des Pianisten, sondern erstmals auch ausführlich mit Schnabels kompositorischem Werk, das immer noch zu wenig wahrgenommen wird. Der Band enthält Beiträge von Werner Grünzweig: Artur Schnabel – ein retrospektiver Ausblick; Martin Kapeller: Artur Schnabels Weg zur Neuen Musik; Heinz-Klaus Metzger: Wie weit ging einst Notation?; Walter Zimmermann: Zu den Vortragsbezeichnungen in Artur Schnabels Sonate for Violine solo; Felix Wörner: Ein fast vergessenes Opus Magnum. Artur Schnabels Drittes Streichquartett; Volker Scherliess: Artur Schnabel und Eduard Erdmann; Matthias Schmidt: Ernst Kreneks Beziehung zu Artur Schnabel; Matthias Henke: Lebens- wie Denkmuster bei Schnabel und Schönberg; Heinz von Loesch: Zur Beethoven-Ausgabe Artur Schnabels; Martin Elste: Artur Schnabel – Carl Flesch. Miteinander oder Gegeneinander? Zur Stilistik der Edition von Mozarts Violinsonaten; David Goldberger: Artur Schnabel’s Master Classes at the University of Michigan; Claude Frank: Artur Schnabel’s Lighter Side; Robert Schmitt Scheubel: Artur Schnabel in den Kritiken Alfred Einsteins. Dokumente; Dietmar Schenk: Artur Schnabel und die Hochschule für Musik. Eine Konstellation im Berlin der zwanziger Jahre; Mary Lou Chayes: Karl Ulrich Schnabel. Master Teacher of Piano; Joan Rowland: Playing Four-Hands with Karl Ulrich Schnabel; Claude Mottier: Karl Ulrich Schnabel’s Approach to Expression; Werner Grünzweig: In Memoriam Claude Mottier.

Abbildungen, Notenbeispiele
208 S., Pb., € 19.–, 3-923997-97-3

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