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Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts

Bd. 2: Werner Grünzweig (Hg.)
Frank Michael Beyer

Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts, Band 2

Frank Michael Beyer, 1928 in Berlin geboren, studierte Komposition bei Ernst Pepping und Orgel bei Joseph Ahrens. Als Komponist wurde er maßgeblich von der Wiener Schule, vornehmlich durch das Werk Anton Weberns, beeinflußt. Nach dem Studium begann er eine vielfältige Konzerttätigkeit und ergänzte sein Studium in Florenz und Paris. Ab 1968 hatte er eine Professur für Komposition an der Berliner Hochschule der Künste inne. Seine Werke umfassen hauptsächlich Orchester- und Kammermusik. Beyer war Initiator der Reihe »musica nova sacra« und Mitglied der Berliner Akademie der Künste und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er starb 2008.
Der Band umkreist Beyers Musik als »eine vielschichtige Sprache, die sich von einem intervallisch bestimmten Innenraum ausdehnt, eine Sprache, für die der Ausdruck ›Klangpolyphonie‹ zutreffend sein könnte«.
Mit Beiträgen von Peter Becker, Elmar Budde, Heinrich Poos, Frank Schneider, Peter Schwarz, Claudia Stahl, Habakuk Traber und Gert Witte, einem Gespräch, das Werner Grünzweig und Heribert Henrich mit Beyer führten, Widmungskompositionen von Orm Finnendahl, Georg Katzer und André Werner sowie einem Inventar der Musikalien im Frank-Michael-Beyer-Archiv.

Inhalt:

Peter Becker: Omnia ad uno – omnia ad unum: Notate zu „Musik der Frühe"
Elmar Budde: „Klangtore" hören
Werner Grünzeig und Heribert Henrich: Gespräch mit Frank Michael Beyer
Heinrich Poos: „Streicherfantasien zu einem Motiv von Joh. Seb. Bach": Fragmentarischer Kommentar
Frank Schneider: „Singe mir, gepriesene Muse": Anmerkung zu „Griechenland"
Peter Schwarz: Über „Canticum Mose et Agni"
Claudia Stahl: „Musik auf einer religiösen Basis": Beyers Werke der 50er Jahre
Habakuk Traber: Von der „Missa" zur „Liturgia"
Gert Witte: Der Weg zum „Lobgesang": Die Orgelmusik Frank Michael Beyers


108 S., Notenbeisp., Pb., € 15.–, 3-923997-82-5

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