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Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts

Bd. 1: Werner Grünzweig (Hg.)
Gösta Neuwirth

Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts, Band 1

Gösta Neuwirth wurde 1937 in Wien geboren, studierte Komposition bei Karl Schiske an der Musikhochschule Wien sowie Musik- und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1968 wurde er mit einer Dissertation über Franz Schreker promoviert. Danach arbeitete er beim Mendelssohn-Archiv der Berliner Staatsbibliothek und an der Forschungsstelle der Arnold-Schönberg-Gesamtausgabe. Von 1973 bis 1982 unterrichtete Neuwirth an der Musikhochschule und Universität in Graz, von 1983 bis 2000 war er Professor an der Hochschule der Künste Berlin. Zu seinen Schülern zählen Peter Ablinger, Orm Finnendahl, Georg Friedrich Haas, Hanspeter Kyburz, Isabel Mundry und Enno Poppe.
Neuwirth komponierte für alle Gattungen, hauptsächlich jedoch für kammermusikalische Besetzungen. Sein Hauptwerk, der über vier Jahrzehnte entstandene 150minütige Proust-Zyklus Gestern und morgen, wurde 1992 in Berlin uraufgeführt. Neuwirth ist Verfasser von umfangreichen theoretischen Arbeiten zur Musik des 15. Jahrhunderts, zwei Büchern über Franz Schreker sowie Essays über Debussy, Krenek, Schönberg, Skrjabin, Wagner, Webern, Zemlinsky und die Regisseure Akira Kurosawa und Yasujir? Ozu.
Der Band versammelt mehrere Arbeiten über das künstlerische und wissenschaftliche Denken Neuwirths und die Verbindung dieser beiden Bereiche in seinem kompositorischen Oeuvre.
Mit einer Komposition Hommage à Gösta Neuwirth von György Kurtág, Beiträgen von Claus-Henning Bachmann, Christine Mast, Isabel Mundry, Gösta Neuwirth, Helmut Satzinger, Jürg Stenzl und András Wilheim, einem Gespräch, das Werner Grünzweig und Mathis Huber mit Neuwirth führten, sowie einem Inventar der Musikalien im Gösta-Neuwirth-Archiv.

88 S., Notenbeisp., Pb., € 15.–, 3-923997-81-7

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