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Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts

Bd. 12: Werner Grünzweig, Jörn Peter Hiekel und Anouk Jeschke (Hg.)
Hans Zender. Vielstimmig in sich

Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts, Band 12

Hans Zender, geboren am 22. November 1936 in Wiesbaden, nahm bereits als Vierzehnjähriger an den Darmstädter Ferienkursen teil. Ab 1956 studierte er an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Freiburg und schloß die Meisterklassen in den Fächern Komposition (bei Wolfgang Fortner), Klavier und Dirigieren ab. Es folgten Studienaufenthalte in der Villa Massimo in Rom. Jahrzehntelang war Zender in unterschiedlichen Positionen als Dirigent tätig: In Bonn und Saarbrücken als Chefdirigent, in Kiel und Hamburg als Generalmusikdirektor. Seit 1999 ist er ständiger Gastdirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Von 1988 bis 2000 hatte er eine Professur für Komposition an der Musikhochschule in Frankfurt am Main inne.
Zenders kompositorisches Schaffen ist insgesamt schwerer auf einen gemeinsamen ästhetisch-konzeptionellen Nenner zu bringen als das vieler anderer namhafter Komponisten der Gegenwart. Eher kann man von einem Nebeneinander unterschiedlicher kompositorischer Ansätze sprechen. »Heute glaube ich zu erkennen, daß der tiefste Impuls der Moderne eine Hinwendung zur (nicht homogenen, nicht reduzierbaren) Vielheit ist«, äußerte Zender selbst.
Der Band enthält Studien zu unterschiedlichen Aspekten von Zenders Werk, die von Zenders kompositionsästhetischen Prozessen bis zur Rolle der Geschichte in Zenders Musiktheater reichen.
Mit Beiträgen von Ingrid Allwardt, Werner Grünzweig, Jörn Peter Hiekel, Richard Klein, Ulrich Mosch, Isabel Mundry und Dörte Schmidt sowie einem Inventar der Musikalien im Hans-Zender-Archiv.

Abbildungen, Faksimile, Notenbeispiele,
128 S., Pb., € 19.–, 978-3-936000-25-2

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