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Archive zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts

Bd. 9: Werner Grünzweig und Christiane Niklew (Hg.)
Wolfgang Stresemann

Archive zur Musik des 20. Jahrhunderts, Band 9

Wolfgang Stresemann, 1904 in Dresden geboren und in Berlin aufgewachsen, wollte zunächst wie sein Vater Gustav Stresemann, der spätere Reichskanzler und Außenminister in der Weimarer Republik, in die Politik gehen. Statt dessen folgte seinem Jurastudium eine intensive Beschäftigung mit der Musik, die ihm während des amerikanischen Exils eine Karriere als Musikschriftsteller und schließlich auch als Dirigent ermöglichte. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er in Berlin zunächst Intendant des RIAS-Orchesters und von 1959 bis 1978 Intendant des Berliner Philharmonischen Orchesters. Als er 1984 auf dem Höhepunkt der »Karajan-Krise« noch einmal als kommissarischer Leiter der Philharmoniker eingesetzt wurde, galt er als der Grandseigneur des Berliner Musiklebens. Stresemann starb 1998 in Berlin.
Der Band zeigt an Hand von Rezensionen aus der deutschsprachigen New Yorker Staats-Zeitung, dem Briefwechsel mit dem Dirigenten Bruno Walter und Bilddokumenten aus dem Nachlaß Stresemanns dessen Leben und Wirken sowie die freundschaftlichen Verbindungen zu vielen bedeutenden Musikern seiner Zeit. Stresemann war wesentlich daran beteiligt, daß Musiker, die in der  Nazizeit emigriert waren, wieder in Deutschland auftraten. 
Mit Beiträgen von Werner Grünzweig, Klaus Lang und Hans Zender.

112 S., Pb., € 15.–, 978-3-936000-22-1

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